Von Apeldoorn bis Aruba
Wie ist es eigentlich, bei Bredenoord als Monteur zu arbeiten? Das haben wir Kevin Navarro gefragt, der als Techniker im Bereich Rental tätig ist. Kevin begann einst als Kfz-Mechaniker und stieg dann auf Generatoren und Stromversorgungslösungen um. Inzwischen ist er an vielen verschiedenen Standorten im Einsatz, von Apeldoorn bis Aruba. Hier berichtet er über seine abwechslungsreiche Arbeit, die technischen Herausforderungen und die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung.
„Bevor ich zu Bredenoord kam, war ich Kfz-Mechaniker. Ein Freund gab mir damals den Tipp, mich bei Bredenoord zu bewerben, und den Umstieg habe ich nie bereut. Ich hatte natürlich schon Erfahrung mit Motoren, aber auch mit E-Autos, was von Vorteil war. Bei Bredenoord wird der Umfang der Tätigkeiten allmählich Schritt für Schritt aufgebaut. Angefangen habe ich zunächst mit Wartungsarbeiten und kleineren Reparaturen, um die Geräte kennenzulernen. Als ich begriffen hatte, wie die Systeme funktionieren, wechselte ich in die Teststraße. Dorthin kommen alle Geräte zurück, die bei Kunden im Einsatz waren. Wir prüfen, warten und reinigen sie und nehmen bei Bedarf kleine Reparaturen vor. Am Ende testen wir die Geräte, um sicherzustellen, dass sie beim nächsten Kunden wieder ordnungsgemäß funktionieren.
Der nächste Schritt waren Fehlerdiagnosen an Aggregaten von Kunden. Die Servicemonteure bringen die Aggregate mit einer Beschreibung des Problems in unsere Probelaufwerkstatt, wo wir eine Diagnose und, wenn nötig, Reparaturen durchführen. Unsere Werkstatt ist zweckmäßig ausgestattet und eingerichtet. Wir haben drinnen und draußen praktische Arbeitsstationen mit guten Absauganlagen und seit Kurzem auch Lastbänke auf dem Dach, wodurch keine Kabel mehr über den Boden verlaufen. Sicher und umweltfreundlich zu arbeiten, ist uns ganz wichtig.“
Ich mag es, wenn nicht jeder Tag gleich ist, und wechsle daher gerne zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen.
Viel Abwechslung und besondere Einsatzorte
„Ich mag es, wenn nicht jeder Tag gleich ist, und wechsle daher gerne zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen. Den einen Tag bin ich in der Wartung, den anderen am Probelauf. Manchmal übernehme ich die Wartung der Containeraggregate oder der Spezialkonfigurationen. Und wenn bei Großprojekten mal Not am Mann ist, packe ich auch da gerne mit an.
Für mich ergaben sich schon bald interessante neue Herausforderungen. Ich war für Bredenoord auf der Fußball-EM in Deutschland, an der Rennstrecke Zandvoort und schon dreimal auf Aruba. Dort kümmern wir uns um die Wartung von 26 Aggregaten mit einer Gesamtleistung von 20 MW, deshalb ist immer jemand von Bredenoord vor Ort. Die Geräte stützen das Stromnetz der Insel, das öfter mal instabil wird. Unsere Generatoren sind mit dem Kraftwerk von Aruba verbunden und schalten sich bei Bedarf zu. Am Anfang des Jahres war das drei Monate lang nicht der Fall, aber im Mai hatten wir eine Woche, in der wir an mehreren Tagen unterschiedliche viel Leistung zuliefern mussten. Im vergangenen November mussten wir im Schnitt vier Stunden pro Tag mit Aggregatstrom aushelfen.

Es ist also sehr wichtig, dass die Geräte jederzeit einsatzbereit sind. Wenn es ein Problem gibt, müssen wir es sofort beheben, was auf Aruba nicht immer einfach ist. In Apeldoorn haben wir alles Nötige immer auf Lager, dort aber nicht unbedingt. Da müssen manchmal auch unkonventionelle Lösungen gefunden werden, denn auf Ersatzteile zu warten, ist keine Option. Solche Herausforderungen finde ich spannend, darum mag ich diese Art von Projekten.“
Für mich ist Bredenoord der beste Arbeitgeber, den ich bisher hatte!
Ständiges Lernen
„Auch in Apeldoorn bekomme ich viel Gelegenheit, immer wieder etwas Neues zu lernen. Im Moment laufen vor allem Schulungen zu Stage V, aber wir haben auch unser BLS: das Bredenoord Learning System, in dem man im eigenen Rhythmus die verschiedensten Schulungen absolvieren kann. Auch die Kollegen sind immer gerne bereit, Dinge zu erklären. Bredenoord ermuntert uns dazu, kontinuierlich zu lernen und regelmäßig mal in einer anderen Abteilung mitzuarbeiten. So sind wir universell einsetzbar und können einander helfen, wenn irgendwo gerade viel los ist.
Bei Bredenoord stehen einem alle Wege offen. Das sieht man auch daran, dass die Betriebszugehörigkeit bei uns im Schnitt dreizehn Jahre beträgt. Viele langjährige Mitarbeiter hab schon verschiedene Positionen gehabt. Das Arbeitsklima ist sehr angenehm, familiär und unkompliziert. Wer sich nach neuen Herausforderungen sehnt, hat hier genug Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, und muss deswegen nicht den Betrieb wechseln. Für mich ist Bredenoord der beste Arbeitgeber, den ich bisher hatte!“

Bei Bredenoord ist technisches Talent herzlich willkommen. Möchtest du – genau wie Kevin – als Monteur:in bei Bredenoord durchstarten? Schau dir unsere technischen Stellenangebote an und entdecke deine Möglichkeiten bei Bredenoord.