Servitisierung: Vom Eigentum zur Nutzung erhöht den Komfort für den Kunden

Digitalisierung öffnet Türen zu neuen Arbeitsweisen. Da immer mehr Geräte online angeschlossen sind, können Sie flexibler und direkter auf die Wünsche des Kunden reagieren. Die Bedürfnisse des Kunden werden sich immer mehr von einem Produkt (dem Aggregat) zu einer Dienstleistung verlagern (Stellen Sie in nachhaltiger Weise sicher, dass mir nie der Strom ausgeht). Dieser Trend wird als Servitisierung bezeichnet; der mit einem Produkt verbundene Service steht im Vordergrund. Sie liefern genau das, was der Kunde nutzt, und rechnen pay per use ab. Wir veranschaulichen dies anhand der Methode für mobile Energie, „energy as a service".

Tatsächlich ist die Vermietung von mobiler Energie bereits der erste Schritt zur Servitisierung. Schließlich kann der Anwender erwarten, dass das Aggregat bei Bedarf da ist, nach Beendigung des Auftrags abgeholt wird und rund um die Uhr laufen kann. Dennoch beginnt die Kundennachfrage immer noch mit dem Produkt: „Liefern Sie mir bitte ein Aggregat von 250 kVA, denn so viel Strom brauche ich.“ Energy as a Service geht noch einen Schritt weiter. Es basiert auf dem Ergebnis, das der Kunde wünscht. Das Ergebnis „Sorgen Sie dafür, dass meine Baustelle immer genügend Strom hat" kann mit einem 250 kVA Aggregat gelöst werden. Aber vielleicht auch mit einer Batterie oder einer hybriden Verbindung. Mit „energy as a service" überlässt der Kunde die Einrichtung der Lösung ganz dem Lieferanten. Service ist hier nicht nur Wartung, sondern die vollständige Entlastung des Kunden.

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Verlassen Sie sich auf die Kompetenz der Lieferanten

Die Vorschriften für die Nutzung mobiler Energien werden immer komplexer und strenger. Unternehmen müssen zunehmend die Klimaziele erfüllen. Gleichzeitig gibt es viele Innovationen, was bedeutet, dass es immer mehr nachhaltige Lösungen gibt. Sie werden auch immer profitabler. Es ist für die Anwender schwierig, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Mit „energy as a service“ ist dies nicht mehr notwendig. Der Lieferant ist derjenige, der Know-how sammelt und auf dieser Basis die beste Lösung berät. Die Stromversorgung ist kein Produkt mehr, sondern eine Dienstleistung. Die Verantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung liegt ganz beim Lieferanten. Wissensaustausch und Transparenz sind dabei unerlässlich. Denn auch heute noch berät ein Anbieter, ob es gut ist, die optimale Installation zu haben, aber dann nur auf der Grundlage des Strombedarfs und der Finanzen. Energy as a Service bietet eine Lösung, die beispielsweise auf Umweltauflagen, Klimazielen und Zirkularität basiert und dem Kunden erklärt, warum die gewählte Lösung die richtige ist.

Der Kunde entscheidet, was er bezahlt

Mobile Energie wird in der Regel durch die Miete einer Maschine zuzüglich des verbrauchten Kraftstoffs berechnet. Bei Energy as a Service steht die Lösung des Problems des Kunden im Mittelpunkt. Dann ist es logisch, dass der Kunde für eine erfolgreiche Lösung bezahlt, egal mit welchen Maschinen sie entwickelt wird. Energy as a service wird daher zunehmend mit dem Modell „pay per use" abgerechnet. Dies ist beispielsweise bereits in Medienabonnements weit verbreitet: Sie bezahlen nicht mehr für die Mitgliedschaft in einer Zeitung, sondern nur für die Artikel, die Sie lesen. Bei der Servitisierung vereinbaren Kunde und Lieferant gemeinsam, was genau der „Nutzen" ist. Mobile Energie kann bei energy as a service dann beispielsweise pro verbrauchte kWh abgerechnet werden. Oder pro gespartes Kilo CO2 oder pro Volumen, das in einem Notstrompool geliefert wird. Vielleicht sogar mit der Bestätigung der Behörden, dass eine Vereinbarung Umweltvorschriften und Klimaziele erfüllt und somit eine Genehmigung erteilt wird. Jede „use“ hat ihr eigenes Preisschild.

Servitisierung durch digitale Daten

Die Entwicklung hin zu Energy as a Service ist auch möglich, weil immer mehr Daten digital verfügbar sind. Energy as a Service bedeutet, dass sich der Kunde keine Sorgen machen muss. In diesem Fall muss Bredenoord zum Beispiel in der Lage sein, die versprochene Leistung zu überwachen und zu optimieren. Konnektivität, wie z.B. die Verbindung von Aggregaten mit dem Internet, ist unerlässlich. Auch für ein effizientes und nachhaltiges Verkehrs- und Flottenmanagement. Zum Beispiel bei der Energiespeicherung in Batterien. Übermittelt die Batterie selbst Daten über die Restkapazität, kann die Logistik so gestaltet werden, dass eine volle Batterie just in time ankommt. Dabei fährt der Fahrer eine effiziente Route entlang mehrerer Kunden. Infolgedessen wird der gesamte Footprint, von der Quelle bis zur Fertigstellung, immer geringer und sowohl Kunden als auch Lieferanten arbeiten nachhaltig. Energy as a service kann daher auch beim zirkulären Arbeiten, z.B. auf der Baustelle, eine wichtige Rolle spielen.

Flexibel auf Kundenwünsche eingehen

Die Servitisierung ist der Trend für die kommenden Jahre. Das bedeutet aber nicht, dass das traditionelle Modell vollständig verschwinden wird. Die Servitisierung bietet noch mehr Spielraum für Maßarbeit. Der eine Kunde legt großen Wert auf die Auswahl der Maschinen selbst, der andere Kunde will den gesamten Prozess der Erreichung der Klimaziele auslagern. Und als Kunde können Sie sich auch für diesen hybriden Ansatz entscheiden. Die Standardarbeiten erfolgen auf traditionelle Weise, ein neues prestigeträchtiges Projekt für nachhaltiges Bauen durch energy as a service. In den kommenden Jahren wird das Konzept von energy as a service in der Praxis weiter verfeinert, um den optimalen Mehrwert des pay per use in der Leistungserbringung zu definieren.

Möchten Sie das Konzept von Energie als Dienstleistung diskutieren? Sie fragen sich, ob dies mit den Klimazielen und dem zirkulären Arbeiten vereinbar ist? Bredenoord spricht gerne mit potenziellen Partnern und spricht Kunden an!

Margien Storm Van Leeuwen

Margien Storm van Leeuwen
Manager Marketing, Communications & New Business

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