ist jetzt die Einführung des mobilen Wasserstoffaggregats in den Niederlanden an der Reihe. Das erste Modell, das den Namen „Purity“ trägt, wurde auf der Energie Messe 2008 in den Brabanthallen in ’s Hertogenbosch zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt. Lieferant von mobiler Energieversorgung Bredenoord, verantwortlich für den Entwurf, gewährt hiermit einen Blick auf eine innovative Energieversorgung der Zukunft. „Andere im Sektor sprechen vor allem über umweltfreundliche Alternativen für Energie, wir haben beschlossen, tatsächlich ein Wasserstoffaggregat zu bauen.”
Bredenoord wagte den Schritt und machte sich als europäischer „Stromvermieter“ an die Arbeit ein umweltfreundliches Aggregat zu entwerfen, dabei war der Ausgangspunkt, dass Wasserstoff als potenzielle Energiequelle gebraucht werden könnte. Anderthalb Jahre lang war Bredenoord mit dem Entwurf des Prototyps beschäftigt. Zusammen mit Exendis und Nedstack, die in Brennstoffzellen spezialisiert und genau wie Bredenoord Mitglied des „Gelderse Energie en Milieunetwerk EMT“ sind. Bredenoord richtete sich auf die Entwicklung eines Entwurfs mit derselben Zuverlässigkeit und Qualität wie ein Dieselaggregat; schnell und autonom (ohne Netzspannung) zu starten und direkt vollständig belastbar.
Neben Bau und Industrie beschäftigt, die grüne Energienachfrage auch Organisatoren von großen Events. Große Festivals, die manchmal bis 10 Megawatt Elektrizität verbrauchen, könnten die Vorläufer beim Gebrauch von Wasserstoffaggregaten sein. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, aber auch extrem still; ein Wasserstoffaggregat produziert nicht mehr Lärm als ein Laptop. An der Außenseite sieht die neue Erfindung genauso robust und dauerhaft wie konventionelle Dieselaggregate aus. Die Technologie im Inneren ist von einer ganz anderen Ordnung. Das Wasserstoffaggregat ist kleiner als ein Dieselaggregat, aber enthält eine Batterie Gasflaschen mit Wasserstoff, die für eine Betriebsdauer von dreißig Stunden sorgt.